Baustoffprüftechnik

Frost-Tau-Wechsel-Prüfkammer und Truhe

Im Prüfraum der Temperaturprüftruhe lassen sich Frostbeanspruchung sowie Auftauprozesse –
wahlweise unter Wasser oder mittels definierter Besprühung – vollautomatisch im Zyklusbetrieb durchführen.
Die Anlage ist für reproduzierbare Frost-Tau-Wechselprüfungen ausgelegt und ermöglicht eine normkonforme Simulation praxisrelevanter Umgebungsbedingungen.
Die geforderten Prüftemperaturen werden mit hoher Regelgenauigkeit und Temperaturhomogenität realisiert.
Eine präzise Steuer- und Regeltechnik gewährleistet eine stabile Prozessführung sowie eine hohe Wiederholgenauigkeit der Prüfzyklen bei gleichzeitig einfacher Bedienung und zuverlässiger Überwachung.
Zur exakten Erfassung des Temperaturverlaufs kann ein zusätzlicher, im Prüfraum integrierter Pt100-Temperaturfühler eingesetzt werden.
Dieser ermöglicht die Messung und Dokumentation der Kerntemperatur in einer Referenzprobe und unterstützt damit die normgerechte Validierung der Prüfbedingungen.
Die Prüfkammer bzw. Prüftruhe ist für den Einsatz in Forschung und Entwicklung sowie für die industrielle Qualitätsprüfung ausgelegt. Sie eignet sich sowohl zur Durchführung experimenteller Untersuchungen und Validierungsprüfungen als auch für standardisierte Serien- und Abnahmeprüfungen an Baustoffen unter reproduzierbaren und normkonformen Bedingungen.
Prüfraumvolumen: 280 L bis1000 L
Temperaturbereich: -40 °C bis 110 °C

Doppelklimaprüfkammern / Trockenkammern

Im Fokus der Anlage steht die Untersuchung des hygrischen Verhaltens von Baustoffen unter kombinierter Temperatur- und Feuchtebeanspruchung. Hierbei können maßgebliche Materialkennwerte wie kapillare Leitfähigkeit und Wasserdampfdiffusion präzise ermittelt und unter definierten Randbedingungen bewertet werden.
Die Baustoffproben werden in ein Zwischenwandraster integriert und gezielt unterschiedlichen klimatischen Belastungen ausgesetzt. Dadurch lassen sich realitätsnahe Beanspruchungsszenarien sowie instationäre Feuchte- und Temperaturverläufe reproduzierbar simulieren.
Die Anlage ist zudem für Langzeitversuche ausgelegt, um zeitabhängige Materialveränderungen zuverlässig zu analysieren.

Die Doppelklimaprüfkammer verfügt über zwei voneinander thermisch getrennte Prüfräume, die unabhängig und parallel betrieben werden können. Jeder Nutzraum ist mit einer eigenständigen Regel- und Steuerungseinheit und Aggregatetechnik ausgestattet, hierdurch sind unterschiedliche Klimaprofile gleichzeitig realisierbar. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität in der Prüfplanung, steigert die Anlagenauslastung und gewährleistet reproduzierbare Prüfergebnisse unter variablen Betriebsbedingungen.

Prüfraumvolumen: 280 L – 5000 L
Temperaturbereich: -40 °C bis 110°C
Feuchtebereich: 10 bis 95 %